445 Einträge insgesamt
Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Bockhorn IV, Grabstede Schule FRI

Schule, Steingebäude
Etwa 30 serbische und jugoslawische
Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679; Lagerleiter war ein Kranz aus
Wilhelmshaven.
Landwirtschaft
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5397 Friederiekensiel FRI

Molkerei und Tanzsaal, Wangerland, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5397
Etwa 15 Franzosen, 15 Serben, 10 Italiener Teilweise bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft

Arbeitslager Jever, Engl. Weg FRI

Kriegsgefangenenlager 5760 Jever, Schillerstr. FRI

Darmschleimerei, Schillerstraße 38, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5760
Zunächst 40 Franzosen und Belgier, dann sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft und Gewerbe
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5507 Neuenburg-Astede FRI

Alte Schule in Astede, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5507 Zunächst 40 französische, später sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft 1940–1943 / ab 1943 bis Herbst 1944

Kriegsgefangenenlager AK 6200 Astederfeld Gastwirtschaft Frerichs FRI

Gastwirtschaft Haye Frerichs, Friesische
Wehde, Tarbarger Landstraße, Steingebäude
50 sowjetische Kriegsgefangene im
Juli 1942, 93 im September 1943 und 64 im
Juli 1944
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Torfgewinnung
5. Mai 1943–Mai 1945
Mindestens zwei sowjetische Kriegsgefangene des AK sind verstorben.

Kriegsgefangenenlager 6184 Varel, Wolfstapperweg 14 FRI

Etwa 20 sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Be- und Entladearbeiten
1941/42–1945

Bockhorn III, Steinhausen FRI

Ziegelei Noordendorp
Etwa 35 serbische Kriegsgefangene im
Februar 1944 sowie 45 sowjetische
Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679; Lagerleiter war ein Grübnau
aus Steinhausen.
Arbeiten in der Ziegelei
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5538 Alte Brücke Hooksiel I FRI

Gastwirtschaft Tenge, St. Joost, Alte Brücke, Steinbau
Kriegsgefangenenlager AK 5538
Bis 1941 Serben, dann bis Ende 1942 Franzosen, schließlich 25 sowjetische Kriegsgefangene bis zum Kriegsende Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5491 Hooksiel II, Lange Str. FRI

Gastwirtschaft Fulfs, Lange Straße, Steinbau Kriegsgefangenenlager AK 5491
Bis 1941 Serben, dann bis Ende 1942 Franzosen, schließlich 50 sowjetische Kriegsgefangene bis zum Kriegsende Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5604 Hohenkirchen, Jeversche Str. FRI

Tanzsaal Gastwirtschaft Dirks, Jeversche Straße, Steinbau
Kriegsgefangenenlager AK 5604
30–40 Franzosen ab 1940, dann 50–60 sowjetische Kriegsgefangene ab dem 31. Mai 1942 bis Mai 1945
Nicht bewacht
Landwirtschaft und Handwerk
1940 bis 1945

Bockhorn II, Steinhauser Straße FRI

Ziegelei Günther Lauw
Etwa 30–45 sowjetische Kriegsgefangene
18 19
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679; Lagerleiter war D. Hibbeler
aus Neuenburg.
Arbeiten in der Ziegelei sowie Forstarbeiten
16. September 1942 bis Mai 1945

Kriegsgefangenenlager Sander Mühle 1155 Sande Nord FRI

Sanderbusch, 4 Baracken
Kriegsgefangenenlager AK 1155, ab 1944 KM
Sande/ Marine Baupioniere
100–500 Gefangene, erst Polen, später Franzosen, dann sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft, Baugewerbe, Straßenbau / Marine Baupioniere (14.10.1944 bis Mai 1945)
1939–1944
In diesem Lager starben mindestens 17 sowjetische Kriegsgefangene.

Kriegsgefangenenlager Mariensiel 5888 Spinola Groden FRI

Barackenlager Kriegsgefangenenlager AK 5888 Etwa 300 sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 12. März 1942 bis Mai 1942 Mindestens 3 sowjetische Kriegsgefangene des Lagers sind verstorben und auf dem Aldenburger Friedhof in Wilhelmshaven bestattet worden. Insgesamt 117 Kriegsgefangene, 70 Zwangsarbeiter und 11 Zwangsarbeiterinnen aus der Sowjetunion wurden auf dem Friedhof Aldenburg bestattet. Die meisten verstarben in Wilhelmshavener Lagern.

Kriegsgefangenenlager 6216 Wilhelmshaven Wiesenhof WHV

Barackenlager
133 serbische und 86 sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Industriekommando
März 1942 bis Mai 1945

Bockhorn V, Kreisstraße FRI

Bredehorn, Gasthof Adolf Wilken, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5418 20 polnische, 25 kroatische, 25 französische und 40 sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft 1939/40 bis Mai 1945

Arbeitslager Schweinebrück Fuhrenkamp FRI

In der Schweinebrücker Fuhrenkämpe ein 1940 für die Organisation Todt errichtetes Barackenlager mit Unterkunft-, Küchen-, Kantinen- und Sanitärgebäuden für 300 Personen
Anfangs deutsche, aber auch niederländische Arbeitskräfte, dann zwangsverpflichtete Belgier und Niederländer; Ende 1943 mit polnischen und sowjetischen Kriegsgefangenen, später auch mit Italienern belegt.
Bewachung unbekannt
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 413 Wilhelmshaven Lager Schwarzer Weg WHV

Verlängerung des Mühlenwegs, 30 Baracken
bis zum 1.12.1941 verwaltet von XD als AK 6 XD
Mai 1941: 425 französische und belgische Kriegsgefangene
von August 1941 bis September 1944 insgesamt 699 sowjetische Kriegsgefangene, ab November 1941 italienische Militärinternierte sowie 30 serbische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Industriekommando
4.8.1941 – 25.10.1944
Mindestens 153 sowjetische Kriegsgefangene starben.

Bockhorn I, Grabsteder Straße FRI

Kreyenbrok, 6 Baracken Kriegsgefangenenlager AK 1154 Insgesamt über 500 Kriegsgefangene, zunächst Polen, ab August 1941 bis zu 280 sowjetische Kriegsgefangene, im August 1942 260 Franzosen Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679. Lagerleiter war Feldwebel Trittmarker aus Hamburg. Landwirtschaft und Straßenbau Das AK wurde am 15.9.1942 aufgelöst und die Kriegsgefangene nach Bockhorn II AK 6106 und Westerstede […]

Kriegsgefangenenlager 1076 Wittmund, Friedensstr. WTM

In den Hallen des Lagerhauses
42 Franzosen und Serben
Nachts eingeschlossen, sonst nicht bewacht
Landwirtschaft
1940 – 1945

Kriegsgefangenenlager 5757 Zetel FRI

Ziegelei Schmidt & Müller, Südenburg, Steingebäude
25–30 polnische Kriegsgefangene; ab
Mai 1942 bis zum Kriegsende 44 sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Auf dem Friedhof liegen das polnische Kind Bogdan Buszinski (30.1.1944 –12.4.1945), das an Masern und Lungenentzündung starb sowie der Niederländer Fenno van Velzen (27.5.1884 – 16.9.1944).

Kriegsgefangenenlager 1074 Westerholt Gastwirt Folkerts WTM

Hinterhaus Gasthaus »Zur Sonne« Inh. Gerhard Folkerts,
Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 1074
20–25 Franzosen und Serben, später nur Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5337 Wiesede Gastwirt Saathoff WTM

Gasthof Saathoff, Steingebäude
30–35 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft, auch in Wiesederfehn 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5490 Ostochtersum WTM

Hinterhaus einer Bäckerei, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5490
Durchschnittlich 20–25 Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1941 bis 1945