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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager 1160 Bensersiel II WTM

Baracke
Zwischen 35–70 Kriegsgefangene, ab Juni
1941 nur Franzosen, ab Oktober 1941 bis
September 1943 dann 50–70 sowjetische
Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679 (nur nachts)
Landwirtschaft
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1017 C Bensersiel I WTM

Wohngebäude beim Ortsbauernführer
38 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Arbeitslager Stapelmoor (Familien) mit Frauen u Kinderanteil LER

Arbeitslager, auch mit Frauen und Kindern
200–300 französische, polnische und sowjetische Staatsangehörige
Bewacht durch NSDAP-Parteifunktionäre
Torfarbeiten
Herbst 1944 bis Mai 1945
Im Lager verstarb das sowjetische Kind Nikolai Mamutuk am 25.3.1945. Die Eltern waren dort als Arbeitskräfte gemeldet.
Im früheren Zuchthaus von Stapelmoor sollen von März bis Ende Mai 1945 ausländische Arbeitskräfte untergebracht gewesen sein, die von der NWK Wiesmoor nach dort geschickt worden sind.
Stapelmoor und Wiesmoor waren beides Moorgutsverwaltungen.

Kriegsgefangenenlager 1065 Bagband AUR

Barackenlager
Etwa 25 französische, später sowjetische
Kriegsgefangene. Franzosen: August 1940
bis Juli 1942, danach sowjetische
Staatsangehörige bis Mai 1945
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft und beim Böttcher

Wiesmoor Arbeitslager Birkhahnkrug AUR

Arbeitslager Tannenhausen West Marinearsenal AUR

Etwa 150–200 Zivil- und Zwangsarbeiter:
ab 1940 Niederländer, Belgier und Polen und ab 1942 auch »Ostarbeiter«
Bewacht durch die Torwache West des Marinearsenals
Marinearsenal

Arbeitslager Tannenhausen Nord Meerhusen Marinearsenal AUR

Etwa 220 »Ostarbeiterinnen«
Nicht bewacht; Lagerleiter aus Abelitz verantwortlich
Marinearsenal Tannenhausen und Landwirtschaft
1940 bis 1945
3 Zwangsarbeiterinnen dieses Lagers starben: 2 durch Krankheiten, 1 durch Selbstmord. Sie sind auf dem Auricher Lamberti-Friedhof bestattet worden.

Arbeitslager Tannenhausen Ost Marinearsenal mit Frauenanteil AUR

Etwa 80 ukrainische Zwangsarbeiterinnen
Bewacht durch die Torwache Ost des Marinearsenals
Marinearsenal
Im Lager Ost waren auch deutsche dienstverpflichtete Arbeiterinnen des Arsenals und in einer Baracke Mitarbeiter der Organisation Todt (OT) untergebracht.

Arbeitslager Tannenhausen Süd Marinearsenal AUR

Vermutlich Zwangsarbeiter aus Osteuropa
Bewacht durch die Torwache Süd des Marinearsenals
Marinearsenal
Der Belgier Felix Meert erlitt bei einem Betriebsunfall im Marinearsenal mehrere Rippenbrüche und starb an den Folgen am 11.4.1943. Er ist auf dem Lamberti-Friedhof bestattet worden und wurde später in seine Heimat umgebettet. Am 14.8.1944 starb Dasga Kaos in einem Tannenhausener Lager und wurde ebenfalls auf dem Lamberti-Friedhof bestattet.

Kriegsgefangenenlager 5232 Amdorf LER

Scheune mitten im Dorf, vielleicht beim Hof
Schulte, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5232
25–30 sowjetische sowie etwa
5 französische Kriegsgefangene
Bewacht vom Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Am 28.1.1945 wurde auf dem Friedhof in
Amdorf 1 polnische Zwangsarbeiterin
bestattet.

Kriegsgefangenenlager 5390 Sandhorst AUR

Sandhorster Krug, Gastwirtschaft
Rademacher, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5390
Etwa 50 Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1941 bis 1945
Das Lager wurde gegen Ende des Krieges auch als Lazarett für sowjetische Kriegsgefangene genutzt.
3 Zivilarbeitslager (West, Ost und Süd) des Marinearsenals Tannenhausen lagen zu diesem Zeitpunkt auf Sandhorster Gebiet.

Kriegsgefangenenlager 5885 Tannenhausen AUR

Etwa 200 sowjetische Kriegsgefangene, die wegen ihrer hohen Sterblichkeitsrate 1942/1943 durch neue Gefangene aus dem Stammlager ersetzt wurden
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Be- und Entladearbeiten beim Marinearsenal und bei Bahntransporten
Die etwa 230 verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen wurden auf einem eigens eingerichteten Friedhof in der Nähe des Lagers auf einem ehemaligen Exerzierplatz bestattet. 1952 wurden dorthin noch 10 sowjetische Kriegsgefangene, die im Wiesmoorer AK 5925 verstorben waren, umgebettet.

Kriegsgefangenenlager 5501 Akelsbarg AUR

Klassenraum in der Volksschule,
Steingebäude
Etwa 30 serbische Kriegsgefangene
Bewacht vom Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1941 bis Mai 1945