445 Einträge insgesamt
Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Arbeitslager Uttum Dampfziegelei NOR

Kriegsgefangenenlager AK Nr. unbekannt, später auch Arbeitslager
Zunächst 29 serbische Kriegsgefangene; ab 1944 auch »Ostarbeiter« und Polen
Arbeit in der Ziegelei

Kriegsgefangenenlager Kloster Sielmönken Uttum NOR

Wohnhaus, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager
20–30 Franzosen und Serben ab 1943
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1016 K Upleward NOR

Südlich des Dorfes, innerhalb des Uplewarder Rings bei Landwirt Johann Wiltfang, Baracke
Kriegsgefangenenlager AK 1016 K
20–25 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Zwischenzeitlich waren dort auch 2 sogenannte »volksdeutsche Familien« untergebracht.

Kriegsgefangenenlager 5817 Bangstede AUR

Nähe des Ems-Jade-Kanals, Steingebäude
Etwa 20 Franzosen, auch einige Serben
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1059 Holtrop AUR

Alte Schule, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 1059
Etwa 70 Franzosen und 20 Belgier Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Auf dem Holtroper Friedhof wurde der französische Kriegsgefangene Jean Grisvard bestattet. Er verstarb am 10.7.1941.

Brockzetel Kriegsgefangenenlager AK Nr. unbekannt AUR

Barackenlager Etwa 100 Franzosen Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft 1940–1942

KZ Außenlager Engerhafe AUR

Barackenlager weitergenutzt, mit Stacheldraht und Wachtürmen gesichert Etwa 2.000 KZ-Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme Niederländer, Polen, Franzosen, Letten, Esten, Litauer, Belgier, Sowjets, Deutsche, Dänen, Slowenen, Italiener, Spanier, Tschechen
Bewacht von der Kriegsmarine; von der SS geführt
Panzergraben um Aurich für die Organisation Todt (OT) im Auftrag der Wehrmacht Oktober 1944 bis Ende Dezember 1944
188 KZ-Häftlinge starben. Sie wurden auf dem Friedhof in Engerhafe begraben.

Arbeitslager Wybelsumer Hammrich NOR

Arbeitslager
Etwa 20 »Ostarbeiter«
Bewachung nicht bekannt
Landwirtschaft
1940 – 1942

Kriegsgefangenenlager 5613 Wybelsum NOR

Holzbaracke
20 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 – 1942
Auf dem Friedhof wurde der am 16.8.1941 verstorbene französische Kriegsgefangene, Jaques Bellot Mauroz, bestattet.

Kriegsgefangenenlager 1201 Wiegboldsbur AUR

Maschinenschuppen auf dem Bauernhof von Kaspar Voß,
Steingebäude
Etwa 25 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Landwirtschaft, auch in Nachbarorten
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5592 Westermoordorf, Berumerfehn NOR

Zunächst 80 Polen, ab November 1941 durchschnittlich 20 Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft 1939 bis 1945

Arbeitslager Wiesmoor 2 a Strafgefangene WTM

Kriegsgefangenenlager 1016 A Utlandshörn NOR

Scheune in Utlandshörn, Steingebäude
15 Franzosen, zeitweilig bis zu 40 Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Landwirtschaft
Dieses Lager wurde aufgelöst; die Kriegsgefangenen wurden später in eine Baracke in Itzendorf untergebracht.
In Westermarsch verstarb am 12.1.1945 der sowjetische Zwangsarbeiter Sacher Resowsky. Er wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Norden bestattet.

Kriegsgefangenenlager Westermarsch II Itzendorf NOR

Kriegsgefangenenlager 5626 Westercharlottenpolder NOR

28 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Landwirtschaft 1940–1943

Kriegsgefangenenlager AK Altharlingersiel WTM

Kriegsgefangenenlager AK Nr. unbekannt
15 Franzosen
28.7.– 1.11.1940
Anschließend wurden die Kriegsgefangenen
nach Carolinensiel in das AK 5256 verlegt.

Kriegsgefangenenlager Ardorf Alte Schule Ak 1195 A WTM

Steinbau
30–40 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 6191 Ardorf-Heglitz WTM


Etwa 25 sowjetische Kriegsgefangene;
zwischen Februar 1943 und April 1944 waren es 15
Bewacht durch Wehrmachtsangehörige
Fliegerhorst Wittmundhafen und in einer Ziegelei
1941/1942 bis 1945
Am 1.1.1944 wurden zwei aus dem AK entflohene sowjetische Kriegsgefangenen von der Grenzaufsichtsstelle Neuharlingersiel gefasst und der Gestapo
übergeben.
Am 18.4.1944 wurden 18 sowjetische Kriegsgefangene des AK nach Tannenhausen zum AK 5885 verlegt.
Beim Flugplatz Wittmundhafen bestand noch ein zweites sowjetisches
Kriegsgefangenenlager, das AK 6224, außerdem ein Arbeitslager mit Italienern und
Niederländern.

Kriegsgefangenenlager 1174 G Arle NOR

Kriegsgefangenenlager
Schule, Klassenraum, Steingebäude, später nach Umzug der Polen zu ihren Arbeitgebern wurden die Franzosen in die Baracke am Mensteder Weg umquartiert
30 – 35 Franzosen, noch etwas später 07.1941 auch 2 Serben
Bewacht vom Landesschützen-Bataillon 679 (Wachmann Puls aus Hamburg, später Christian de Groot)
Landwirtschaft
Ende 1939 – 1945
Auf dem Friedhof in Arle wurde ein französischer Kriegsgefangener aus Westerende bestattet. Zwei aus dem Lager Arle entflohene Kriegsgefangene wurden in der Nähe von Wittmund aufgegriffen und der Gestapo überstellt.

Arbeitslager Arle NOR

Baracke am Mensteder Weg, südlich des Hasenweges, später bei Bauern (Arbeitgebern
untergebracht)
40 Polen (Zivilarbeitskräfte)
Bewacht durch Wachmann Johannes Escher aus Arle
Landwirtschaft (auch in Südarle und Südcoldinne)

Arbeitslager Aurich Zingelhalle AUR

Zingelstraße 12, Steingebäude
Arbeitslager
Etwa 100 Polen, Niederländer, Russen,
Ukrainer, Franzosen, Slowenen, Türken
Nicht bewacht
Auricher Betriebe und Haushalte
September 1940 bis Mai 1945

Arbeitslager Aurich Ellernfeld AUR

Hasseburger Straße, Baracken
Arbeitslager
Etwa 45 Zwangsarbeiter: Belgier, Ungarn,
Niederländer und Tschechen
Nicht bewacht
Auricher Betriebe und Haushalte
September 1940 bis Mai 1945

Wiesmoor Arbeitslager 3b Polenbaracke AUR

Baracken
Etwa 50 polnische Zivil- und Zwangsarbeitende, darunter auch Frauen Bewachung unbekannt
Torfarbeiten und Landwirtschaft, Gartenbau Vor 1939 bis 1945
Von der NWK in Wiesmoor wurden Männer, Frauen und Kinder auch nach Klostermoor geschickt. Dort gab es ebenfalls einen Moorgutsbezirk.
Die Verstorbenen aus den beiden »Polen- Lagern« wurden in Bentstreek (Kreis Wittmund) beerdigt. Insgesamt liegen dort 28 Personen aus Polen und der Sowjetunion begraben. Unter den dort Bestatteten sind mindestens 7 kleine Kinder, die aus den Lagern in Wiesmoor stammen.

Wiesmoor Arbeitslager Birkhahnkrug AUR