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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Fa. Hilgenstock

Fedderwardengroden
Keine weiteren Angaben

Steindamm

Barackenlager
Kriegsgefangenenlager AK 5486
Etwa 30 serbische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1941 bis 1945

Altengroden

Kriegsgefangenenlager AK 5487
Etwa 20 Serben
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1941 bis 1945

Nebenstelle der II. SS-Baubrigade

Wilhelmshaven, Standort unbekannt
KZ-Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme
175 KZ-Häftlinge
Bewacht durch SS
Leichenbergung und Bombenbeseitigung im Auftrag der Stadt
Frühjahr bis November 1943
Anfang August 1943 wurden nach den Großangriffen auf Hamburg alle Häftlinge dieses Kommandos dorthin verlegt. Im September und im November 1943 wurden jeweils für einen Monat Gruppen von 30 Häftlingen als »Bombensucher« nach Wilhelmshaven gebracht.

Hafenkaserne, »Gelbkreuz« I

Steingebäude
Arbeitserziehungslager, auch als Disziplinarlager bezeichnet
Etwa 100 britische, deutsche, niederländische und deutsche Gefangene
Bewacht vermutlich durch SS-Angehörige
Hafenbau
1939 – 1945

Hafenkaserne, »Gelbkreuz« II

Steingebäude
Arbeitserziehungslager
Etwa 100 deutsche und ausländische Gefangene
Bewacht vermutlich durch SS-Angehörige
Hafenbau
1939 – 1945

Kriegsgefangenenlager Turnhalle des Gymnasiums

Fischteichweg, heute Carolinenhof Kriegsgefangenenlager (vorübergehend) AK Nr. unbekannt Französische, später auch sowjetische Kriegsgefangene; genauere Angaben sind nicht bekannt. Auf dem evangelischen Friedhof sind 44 Männer und Frauen in Einzelgräbern bestattet. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Angehörige aus sieben Nationen, 16 17 darunter 15 Tote aus der Sowjetunion. Da viele im Sandhorster Sonderkrankenhaus verstarben, […]

Hafenkaserne, »Gelbkreuz« III

Steingebäude
Arbeitserziehungslager
Etwa 70–100 britische, niederländische und polnische Gefangene; von Juni bis Oktober
1942 auch deutsche AEL-Gefangene
Bewacht vermutlich durch SS-Angehörige
Hafenbau
1939 – 1945

Hafenkaserne, »Gelbkreuz« IV WHV

Steingebäude
Arbeitserziehungslager, auch als Gestapolager bezeichnet
Etwa 100 deutsche und ausländische Gefangene
Bewacht vermutlich durch Gestapo
Hafenbau
1939 – 1945

Willen WTM

1949 teilte der örtliche Bürgermeister dem Landkreis mit, dass es kein Kriegsgefangenenlager in Willen gegeben hat. Dennoch weist eine Rechnung für den Monat Oktober 1942 über die Unterhaltung eines Lagers für 19 Kriegsgefangene in
Wittmund und für Unterkunft und Verpflegung einer Wachmannschaft auf dessen Existenz hin.

Kriegsgefangenenlager Gasthof Germann Westerende-Kirchloog AUR

Saal des Gasthof Germann, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 1062
Etwa 50 Franzosen, auch Belgier Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Am 31.5.1943 verstarb der Franzose Paul Duplaa an den Folgen eines Unfalls bei der Ernte in Westerende-Kirchloog. Er wurde auf dem zentralen Friedhof in Aurich bestattet.

Connemann, Süderkreuzstr. 11 LER

Süderkreuzstraße 11, Steingebäude Arbeitslager, in dem auch Frauen untergebracht waren 30–40 Niederländer, Tschechen, Slowaken, Balten sowie Ukrainer und Ukrainerinnen. Bei der Stadtverwaltung sind 35 Namen registriert. Nicht bewacht, aber teilweise eingezäunt Flachsröste (Arbeit im Lager)

Kriegsgefangenenlager 1016 C Westerende NOR

Arbeitslager Jaderberg Reichsbahnlager FRI

Reichsbahnlager, Steingebäude Arbeitslager
99 Zivilarbeitskräfte zum Teil mit Arbeitsverträgen aus Belgien, Niederlande, Italien, Tschechien, Kroatien, Polen und der Sowjetunion
Bewachung durch Bahn-Polizeikräfte
Arbeiten an den Bahngleisen 1939 bis 1945

Arbeitslager Westrhauderfehn Reichsbahnlager LER

Reichsbahnlager Westrhauderfehn
14 ausländische Zwangsarbeiter (Nationalität unbekannt)
Bewachung durch Ortspolizei (ein Wachmann)
Instandsetzungsarbeiten der Bahn

Arbeitslager Herberge zur Heimat Marienstraße WHV

Marienstraße, Steingebäude
32 Zivilarbeiter, vor allem Deutsche, aber auch Belgier und Niederländer
Nicht bewacht
Handwerk

»Ostarbeiter«-Lager Neuer Deich Oestringen WHV

Neuer Deich, Oestringen,
16 Baracken und 12 Steingebäude
Etwa 1.000 sowjetische Staatsangehörige Bewacht, vermutlich durch Marinesoldaten Marinewerft und Metallarbeiten
1940 bis 1945

Arbeitslager Collstede Reichsbahn FRI

Moorhauserweg, 2 Steingebäude,
Reichsbahn
Arbeitslager
63 belgische, 53 niederländische, 36
kroatische, 34 sowjetische, 8 polnische,
7 italienische und 2 tschechische
Zwangsarbeiter
Nicht bewacht
Arbeiten für die Reichsbahn
1940 bis 1945

Arbeitslager Middelsfähr Bauhandwerk FRI

Oestringen, 5 Baracken Arbeitslager Etwa 350 Deutsche, Belgier, Niederländer, Polen und Ukrainer Nicht bewacht Bauhandwerk 1939 bis 1945

Arbeitslager Sanderbusch Landwirtschaft u Baugewerbe FRI

6 Baracken
350 polnische, französische und sowjetische Arbeitskräfte
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft und Baugewerbe
1939 bis 1945

Arbeitslager Sande Reichsbahn FRI

Arbeitslager Sande
Baracken, Reichsbahn
ausländische Zwangsarbeiter (Anzahl unbekannt)
Bewachung durch örtliche Polizei
Bekannt ist, dass der Serbe Tomo Ban, * 07.09.1897 in Sedenice, verheiratet/ katholisch vom 11.08.1941 bis zum 28.06.1942 sich im Reichsbahnlager Sande aufhielt und dann in das DAF-Lager Schaardeich verlegt wurde. Über seinen Verbleib am Kriegsende ist nichts bekannt.

Arbeitslager Varel Gorch-Fock-Str. Schuhfabrik Höfers FRI

Schuhfabrik Höfers
6 Baracken
108 Ukrainer, 12 Tschechen sowie Franzosen und Italiener
Nicht bewacht; Lagerleitung Deutschen Arbeitsfront (DAF)
Schuhreparatur und Anfertigung
1940 bis 1945

Arbeitslager Varel Meischenstr. Lager Kengelbach FRI

Kengelbach
3 Steingebäude
9 Polen, 8 Belgier, 1 Niederländer, 5 Sowjets, 10 Italiener
Nicht bewacht; Lagerleitung Deutschen Arbeitsfront (DAF)
1939 bis 1945

Arbeitslager Varel Gemeinschaftslager Alte Warf 23 FRI

9 Baracken
»Gemeinschaftslager«
132 Niederländer, 126 Polen, 109 Belgier, 107 Sowjets, 45 Franzosen, 33 Tschechen, 3 Italiener, 1 Kroate
Nicht bewacht
Verschiedene Einsatzbereiche
1939 bis 1945