153 Einträge insgesamt
Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Arbeitslager Nortmoor für Niederländer LER

60 Niederländer
Nicht bewacht
Landwirtschaft

Arbeitslager Oldersum Reichsbahn LER

Reichsbahn, Fa. Hirdes, Duisburg,
Baracken
Arbeitslager
80–100 Niederländer, Polen, Jugoslawen, Franzosen, Tschechen, Slowaken sowie sowjetische Staatsangehörige
Nicht bewacht
Erd- und Bahnarbeiten, später nach Stilllegung der Bahnarbeiten arbeiteten die Zwangsarbeiter auch auf der Werft in Oldersum und in anderen Betrieben.
Ein sowjetischer Zwangsarbeiter verstarb im Sandhorster Krankenhaus und wurde auf dem Lamberti-Friedhof bestattet.

Arbeitslager Landschaftspolder Haus Löblein LER

Theodor Relotius, später Haus Löblein, Hausnr. 69, 5 Räume mit barackenähnlichem Anbau, Steingebäude
Arbeitslager
60–80 Zivil- und Zwangsarbeiter; Niederländer, später sowjetische Staatsangehörige, vor allem Ukrainer
Nicht bewacht
Landwirtschaft
1 ukrainische Hausgehilfin, die bei einem Bauern in Landschaftspolder arbeitete, bekam 1 Kind zusammen mit einem der ukrainischen Zwangsarbeiter des Lagers. Arbeitskräfte wurden auch an das Lager in Bunderhee »abgegeben«.
1944 waren Angehörige des Volkssturms aus Timmel und Aurich in der Schule des Landschaftspolders einquartiert. Sie hoben einen Verteidigungsgraben von Landschaftspolder bis Wymeer aus.

Arbeitslager Möhlenwarf Schanzarbeiten LER

Schule am Knotenpunkt und Kinderheim, Steingebäude Arbeitslager einer Bremer Firma 120 Zivilarbeiter: Niederländer, Franzosen, Tschechen, Slowaken, darunter auch 40 Deutsche Nicht bewacht Schanzarbeiten November 1944 – Ende April 1945

Klostermoor Gemeinschaftslager Torfwerk LER

Arbeitslager Holte LER

Arbeitslager
20 polnische und ukrainische Zivilarbeiter Wachmannschaften unbekannt Landwirtschaft

Arbeitslager Holthusen Schanzarbeiten LER

In den Schulen, Steingebäude Arbeitslager
200 Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich und den Niederlanden Wachmannschaft gestellt durch eine Firma aus Bremen
Schanzarbeiten
Winter 1944/1945
Ein polnischer Zwangsarbeiter wurde am 14.4.1945 im Portal der Schule erschossen. Er ist auf dem Friedhof in Möhlenwarf bestattet worden.

Arbeitslager Collinghorst LER

Dreschdiele von Jan Steenblock,
Collinghorst, Steingebäude
Arbeitslager
Unbekannte Zahl ukrainischer
Zwangsarbeiter. Für etwa 10 bis 14 Tage
waren auch Franzosen und Slowaken dort
untergebracht.
Bewachung: 1 Soldat. Als dieser an einer
Kriegsverletzung starb, gab es nur noch
abendliche Anwesenheitskontrollen durch
einen Beauftragten der Gemeinde
Collinghorst.
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Arbeitslager Diele ehemalige Schule LER

Katholische Schule und die Scheune von
Wenninga, Steingebäude
Arbeitslager (Notunterkünfte)
200 niederländische, russische und
ukrainische Zwangsarbeiter
Nicht bewacht
Schanzarbeiten
November 1944 bis April 1945
Einzelne waren nach dem Kriegsende 1945
noch längere Zeit bei Landwirten
beschäftigt.

Arbeitslager Filsum LER

20–25 Personen: 1940 waren es 15 Ukrainer. Nicht bewacht Versuchsstation in Potshausen