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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Arbeitslager Schweinebrück Fuhrenkamp FRI

In der Schweinebrücker Fuhrenkämpe ein 1940 für die Organisation Todt errichtetes Barackenlager mit Unterkunft-, Küchen-, Kantinen- und Sanitärgebäuden für 300 Personen
Anfangs deutsche, aber auch niederländische Arbeitskräfte, dann zwangsverpflichtete Belgier und Niederländer; Ende 1943 mit polnischen und sowjetischen Kriegsgefangenen, später auch mit Italienern belegt.
Bewachung unbekannt
1940 bis 1945

Arbeitslager Marx Gemeinschaftslager FRI

Arbeitslager „alte Molkerei“ Westerende Großheide NOR

Arbeitslager
60 Zwangsarbeitende
2 polnische Frauen wurden 1940 von der Gestapo in Emden inhaftiert wegen unerlaubtem Entfernen von der Arbeitsstelle.

Arbeitslager Fa. Hesse, Buschfeld LER

Unterbringung auf Strohschütten in den Werkshallen,
Gemeinschaftsküche in der Turnhalle
1.000 polnische, sowjetische und baltische Staatsangehörige
Holzbearbeitung

Arbeitslager Möhlenwarf u Weenermoor Schanzarbeiten LER

Schule, Kinderheim, Steingebäude
Arbeitslager
Bis zu 150 belgische, tschechische, slowakische, französische und sowjetische Arbeitskräfte
Bewacht durch Bremer Firma (OT)? Schanzarbeiten
Ende 1944 bis Frühjahr 1945
Dieses Lager steht in direkten Zusammenhang mit dem Lager in Möhlenwarf.

Arbeitslager Weener Neue Str.40 LER

20 Polen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679

Arbeitslager Tergast Ziegelei Reins LER

Ziegelei Eiko Reins
Arbeitslager
17 sowjetische Zwangsarbeiter
Nicht bewacht
Ziegeleiarbeiten
Die 17 mussten später an die Fassfabrik in Leer arbeiten.
Auf dem Friedhof in Tergast wurde 1 polnischer Zwangsarbeiter und 1 polnische Zwangsarbeiterin bestattet.

Arbeitslager Tichelwarf Schule LER

Schule, Steingebäude
90–120 Deutsche, Niederländer, Tschechen und Slowaken
Nicht bewacht
Schanzarbeiten
Ende 1944 bis Frühjahr 1945

Arbeitslager Vellage OT LER

Arbeitslager der Organisation Todt (OT)
30–40 Italiener
Bewachung unbekannt; unterstand Parteifunktionären der NSDAP
November 1944 bis 23. April 1945
In Vellage wurde 1 sowjetischer Zwangsarbeiter auf dem Friedhof bestattet.

Arbeitslager Stapelmoor Gut Groeneveld (Spennigaborg) LER

Arbeitslager Stapelmoor
Gut Groeneveld in Spenningaborg, Steingebäude (ehemaliges Zuchthaus)
Arbeitskräfte aus Wiesmoor von der NWK, die dort gemeldet waren, also Polen oder Sowjets
Torfarbeiten
von März bis Ende Mai 1945
nähere Angaaben unbekannt
Meldung durch den Gutsverwalter Hellmers
In diesem Zuchthaus waren von 1939 bis 1944 Strafgefangene des Emder Gefängnis zur Zwangsarbeit in Stapelmoor untergebracht.