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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Arbeitslager Bunde DAF Konservenfabrik LER

Konservenfabrik, Steingebäude
40 zivile Arbeitskräfte, davon 32 aus der
Ukraine und 8 aus den Niederlanden. Die
Zahl sank 1945 auf 18 Arbeitskräfte.
Nicht bewacht; Bezahlung nach Tarif
Konservenproduktion (Lebensmittel)
Vermutlich wurden Arbeitskräfte auch an
das Lager in Bunderhee »abgegeben«.

Arbeitslager Bunderhee „Russenlager“ LER

Arbeitslager Bingum Ziegeleien LER

Arbeitslager Hamswehrum OT NOR

Arbeitslager Loppersum DAF Gemeinschaftslager NOR

Nördlich des Schatthauses Barackenlager für 500 Arbeiter der Organisation Todt (OT) 1944 waren dort 198 Arbeitskräfte untergebracht: 146 Niederländer, 18 Franzosen, 2 Belgier, 2 Polen sowie Serben und 6 »Ostarbeiterinnen« als Küchenhilfe Bewachung unbekannt; durch die Deutsche Arbeitsfront (DAF) verwaltet Ursprünglich für Bunkerbau in Emden errichtet

Arbeitslager Logumer Vorwerk NOR

Arbeitslager Logumer Vorwerk 25–30 Niederländer Nicht bewacht Schanzarbeiten Ende 1944 bis Frühjahr 1945

Arbeitslager u zeitweilig KGF Lager Loquard 5496/5546 NOR

Nordöstlich des Dorfes, Straße nach Campen, Holzbaracken 25–30 serbische Kriegsgefangene; später 70 »Ostarbeiter« und Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft 1941 bis 1945 Auf dem Friedhof befindet sich ein Grab mit einer Inschrift auf einer Marmorplatte: »Hier ruht unser Kamerad – serbischer Kriegsgefangener – Milutin Markowic / geb. 5.1.97 – gest. 4.10.44 / seine Kameraden«.

Arbeitslager Norden Molkerei NOR

Arbeitslager
8 sowjetische Zwangsarbeiter
Nicht bewacht
Werksarbeit Molkerei

Arbeitslager Norden, Adolf-Hitler-Str. Eisenhütte NOR

Steingebäude mit Tages- und Nachtraum
Kriegsgefangenenlager AK 5257, auch Arbeitslager
25 französische und polnische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
22 französische und polnische Facharbeiter, die wie deutsche Arbeitende bezahlt wurden
Nicht bewacht
Schlosserei und Gießerarbeiten, Werksarbeit

Arbeitslager Norden, Klosterstr. Saberth NOR

Fa. Sabarth
Arbeitslager
1944 waren es 26 Zwangsarbeitende:
2 Polen, 12 Ukrainer, 12 Weißrussen, darunter 9 Frauen.
Nicht bewacht
Gemüseverwertung, Werksarbeit
Auf dem Friedhof in Norden sind 13 Ausländer bestattet: 5 Franzosen, 1 Jugoslawe, 2 Polen, 4 sowjetische Staatsangehörige und 1 Niederländer.
Darunter ist auch ein polnisches Zwillingspärchen, Hanna und Erika Lewandowska, verstorben zwei Tage nach der Geburt am 26.2.1944. Auf dem jüdischen Friedhof sind 2 sowjetische Kinder und 1 sowjetischer Zwangsarbeiter bestattet worden (Grab 1–3).