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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Arbeitslager Boen Alte Schule LER

In einer Schule
Arbeitslager
Etwa 50 niederländische Zwangsarbeiter
Bewacht durch Wachleute, angestellt durch
die Baufirma aus Bremen
Schanzarbeiten
Ende 1944 bis Frühjahr 1945
Ein Niederländer aus Schiedam starb im
Lager und wurde auf dem Friedhof bestattet.
Die Schule soll zwischenzeitlich auch als
Schlafstätte für etwa 50 französische
Kriegsgefangene aus Wymeer genutzt
worden sein.

Arbeitslager Heidmühle Waldschänke FRI

Waldschänke Schoost, Baracke und Steinbau
Arbeitslager
70 Niederländer
Nicht bewacht
Schanzarbeiten, Panzergrabenbau Ende 1944 bis Frühjahr 1945

Arbeitslager Wiesmoor Polenbaracke 3 a AUR

Baracken
Etwa 50 polnische Zivil- und Zwangsarbeitende, darunter auch Frauen Bewachung unbekannt
Torfarbeiten und Landwirtschaft, Gartenbau Vor 1939 bis 1945
Von der NWK in Wiesmoor wurden Männer, Frauen und Kinder auch nach Klostermoor geschickt. Dort gab es ebenfalls einen Moorgutsbezirk.
Die Verstorbenen aus den beiden »Polen- Lagern« wurden in Bentstreek (Kreis Wittmund) beerdigt. Insgesamt liegen dort 28 Personen aus Polen und der Sowjetunion begraben. Unter den dort Bestatteten sind mindestens 7 kleine Kinder, die aus den Lagern in Wiesmoor stammen.

Arbeitslager Heidmühle Menkestraße FRI

Menkestraße, Steinbau Arbeitslager
120 Niederländer
Nicht bewacht
Schanzarbeiten, Panzergrabenbau Ende 1944 bis Frühjahr 1945

Arbeitslager Varel, Buschgastweg 16 FRI

80 Polen, Franzosen, Niederländer und einzelne Tschechen, Belgier und Italiener
Nicht bewacht;
Lagerleitung Deutschen Arbeitsfront (DAF)
Arbeit in verschiedenen Vareler Betrieben
1939 bis 1945

Arbeitslager Varel, Moorhausener Weg FRI

Arbeitslager Uhlhornwerke A. Heinen Varel, FRI

Fa. A. Heinen, Bergstraße 8
Über 30 ukrainische Zwangsarbeitende, darunter 5 Familien, auch Frauen und Kinder Nicht bewacht;
Lagerleitung: Deutschen Arbeitsfront (DAF)
1940 bis 1945

Arbeitslager Sillenstede Ostarbeiter FRI

Etwa 30 ukrainische Arbeitskräfte
Nicht bewacht
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Arbeitslager Sande Neufeld für 3000 Personen FRI

Ein ganzer Stadtteil in Sande mit 24 Wohngebäude wurden eigens für ausländische Arbeitskräfte erbaut, die kriegswichtige Arbeiten in Wilhelmshaven verrichten mussten.
Mindestens 3.000 Personen: Niederländer, Belgier, Franzosen, Tschechen, Italiener, Rumänen, Ungarn, Slowenen, Türken, Albaner, Luxemburger
Wache nur von der Kriegsmarine in Wilhelmshaven
Arbeiten, insbesondere für die Kriegsmarine in Wilhelmshaven
1939 bis 1945

Arbeitslager Jever, Engl. Weg FRI