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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager 5221 Oltmansfehn LER

Landarbeiterhaus, Steingebäude, abseits
vom Ort, in der Mitte des Barkenverbindungsweges auf der Westseite
Kriegsgefangenenlager AK 5221
60–70 Franzosen und Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679, vergitterte Fenster
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Auf dem Friedhof in Ockenhausen, Gemeinde Oltmannsfehn, liegt die Polin Sophie Jendrekirwz begraben (III. Teil, Reihe 2, Grab 3).

Kriegsgefangenenlager 1081 A Poghausen LER

Alte Hofstelle in der Nähe der Ortsmitte, Brückstraße, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 1081 A
50 Kriegsgefangene aus Frankreich, Belgien, Serbien und der Sowjetunion
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft und Entwässerungsarbeiten
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5325 Logabirum LER

Pastorei, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5325 15–20 Franzosen, später sowjetische Kriegsgefangene. Die Franzosen wurden Ende 1943 bzw. Anfang 1944 Zivilarbeiter bei den Bauern, wohnten aber weiterhin im Lager. Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Landwirtschaft 1940 bis 1945 Auf dem Friedhof in Loga liegt der Pole Josef Buchowski (Reihe 20 Grab 21). Er starb am 25.7.1943 in Nettelburg.

Kriegsgefangenenlager 5161 Mitling Mark LER

Kriegsgefangenenlager 5588 Midlum Ziegelei Cramer LER

Ziegelei Cramer, Arbeiterhaus, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5588 Etwa 25 Personen: zunächst Niederländer als Zwangsarbeiter, später französische Kriegsgefangene und einige Serben; ab Juni 1942 sowjetische Kriegsgefangene Eingezäunt, nachts bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Zwangsarbeiter in der Ziegelei; Kriegsgefangene in der Landwirtschaft und um Bombenschäden zu beseitigen 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5590 Nordgeorgsfehn LER

Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5590
40–50 Franzosen und Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Noch 1949 lebte der Jugoslawe Rados Mitrovich, ein befreiter Kriegsgefangener, bei der Witwe Taline Lambertus. Auf dem Friedhof in Nordgeorgsfehn (Grab 765) liegt der Niederländer Jakob Schipper begraben.

Kriegsgefangenenlager 1102 Ihrhove Alte Molkerei LER

Neben der alten Molkerei, Nr. 2, Holzbaracken
Kriegsgefangenenlager AK 1102
50 Franzosen, später dann
15 – 20 sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
Die ärztliche Betreuung der Gefangenen erfolgte durch den Arzt Dr. Mayering aus Collinghorst. Geleitet wurde das Lager vom damaligen Bürgermeister.

Kriegsgefangenenlager 5311 Jemgum Ziegelei Reins LER

Ziegelei Reins, Holzbaracken Kriegsgefangenenlager AK 5311
30–40 Gefangene: Franzosen, Belgier, Serben, später Italiener und sowjetische Staatsangehörige
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940–1944
Das Lager wurde im Sommer 1944 aufgelöst und die Kriegsgefangenen auf andere Gemeinden verteilt.

Kriegsgefangenenlager 5587 Middelsten Borgum LER

Lagerraum in der Ziegelei, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5587
Etwa 25 Gefangene: 1941 waren es zunächst 23 Serben, die 1942 nach Holtland verlegt wurden. Anschließend kamen 23 – 26 sowjetische Kriegsgefangene. Als am 24.4.1945 durch einen Bombenangriff die Ziegelei einschließlich des Lagerraums komplett niederbrannte, wurde das Lager aufgelöst. Der Angriff forderte keine Todesopfer und Verletzte.
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Ziegelei
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager AK 54 Torfwerk Klostermoor LER

Torfwerk, Hames & Cie. Holzbaracken
Kriegsgefangenenlager AK 54
150 sowjetische Kriegsgefangene
Zuvor waren dort 230 niederländische und westeuropäische Zivilarbeiter untergebracht.
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Torfarbeiten
1942 bis 1945
Im Sterberegister zum Klostermoorer Torfwerk sind 15 Geburten und 2 Sterbefälle eingetragen. Sie beziehen sich auf die ausländischen Arbeitskräfte rund um das Torfwerk.