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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager 5507 Neuenburg-Astede FRI

Alte Schule in Astede, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5507 Zunächst 40 französische, später sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft 1940–1943 / ab 1943 bis Herbst 1944

Kriegsgefangenenlager AK 6200 Astederfeld Gastwirtschaft Frerichs FRI

Gastwirtschaft Haye Frerichs, Friesische
Wehde, Tarbarger Landstraße, Steingebäude
50 sowjetische Kriegsgefangene im
Juli 1942, 93 im September 1943 und 64 im
Juli 1944
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Torfgewinnung
5. Mai 1943–Mai 1945
Mindestens zwei sowjetische Kriegsgefangene des AK sind verstorben.

Kriegsgefangenenlager 6184 Varel, Wolfstapperweg 14 FRI

Etwa 20 sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Be- und Entladearbeiten
1941/42–1945

Bockhorn III, Steinhausen FRI

Ziegelei Noordendorp
Etwa 35 serbische Kriegsgefangene im
Februar 1944 sowie 45 sowjetische
Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679; Lagerleiter war ein Grübnau
aus Steinhausen.
Arbeiten in der Ziegelei
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5538 Alte Brücke Hooksiel I FRI

Gastwirtschaft Tenge, St. Joost, Alte Brücke, Steinbau
Kriegsgefangenenlager AK 5538
Bis 1941 Serben, dann bis Ende 1942 Franzosen, schließlich 25 sowjetische Kriegsgefangene bis zum Kriegsende Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5491 Hooksiel II, Lange Str. FRI

Gastwirtschaft Fulfs, Lange Straße, Steinbau Kriegsgefangenenlager AK 5491
Bis 1941 Serben, dann bis Ende 1942 Franzosen, schließlich 50 sowjetische Kriegsgefangene bis zum Kriegsende Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5604 Hohenkirchen, Jeversche Str. FRI

Tanzsaal Gastwirtschaft Dirks, Jeversche Straße, Steinbau
Kriegsgefangenenlager AK 5604
30–40 Franzosen ab 1940, dann 50–60 sowjetische Kriegsgefangene ab dem 31. Mai 1942 bis Mai 1945
Nicht bewacht
Landwirtschaft und Handwerk
1940 bis 1945

Bockhorn II, Steinhauser Straße FRI

Ziegelei Günther Lauw
Etwa 30–45 sowjetische Kriegsgefangene
18 19
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679; Lagerleiter war D. Hibbeler
aus Neuenburg.
Arbeiten in der Ziegelei sowie Forstarbeiten
16. September 1942 bis Mai 1945

Kriegsgefangenenlager Sander Mühle 1155 Sande Nord FRI

Sanderbusch, 4 Baracken
Kriegsgefangenenlager AK 1155, ab 1944 KM
Sande/ Marine Baupioniere
100–500 Gefangene, erst Polen, später Franzosen, dann sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft, Baugewerbe, Straßenbau / Marine Baupioniere (14.10.1944 bis Mai 1945)
1939–1944
In diesem Lager starben mindestens 17 sowjetische Kriegsgefangene.

Kriegsgefangenenlager Mariensiel 5888 Spinola Groden FRI

Barackenlager Kriegsgefangenenlager AK 5888 Etwa 300 sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 12. März 1942 bis Mai 1942 Mindestens 3 sowjetische Kriegsgefangene des Lagers sind verstorben und auf dem Aldenburger Friedhof in Wilhelmshaven bestattet worden. Insgesamt 117 Kriegsgefangene, 70 Zwangsarbeiter und 11 Zwangsarbeiterinnen aus der Sowjetunion wurden auf dem Friedhof Aldenburg bestattet. Die meisten verstarben in Wilhelmshavener Lagern.