243 Einträge insgesamt
Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager 5256 Wirdumer Neuland NOR

Etwa 20 Franzosen im August 1943
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft 1940 – 1945

Kriegsgefangenenlager 1063 Schirum Gasthaus Lührs AUR

Tanzsaal der Gaststätte Lührs, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 1063
Etwa 60 Franzosen, ab 1942 Serben
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945 Serben
Serbischen Kriegsgefangene beschwerten sich bei ihrem Vertrauensmann, weil sie von den Wachen und den Bauern, bei denen sie beschäftigt waren, geschlagen worden seien.

Kriegsgefangenenlager Wiesmoor 4b AUR

Etwa 350 französische und sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft und Gartenbau der Nordwestdeutschen Kraftwerke (NWK) 1940 bis 1945
10 sowjetische Kriegsgefangene starben. Sie wurden auf dem Gelände des Kraftwerks in Hinrichsfehn bestattet (heute Golfplatz). Im Februar 1952 wurden die Toten nach Tannenhausen umgebettet. Die Identität einer der Toten ist unbekannt.

Kriegsgefangenenlager 5786 Varel Motorenwerke Aerostraße FRI

Motorenwerke, Neuenwege, 3 Baracken
210 Franzosen, 100 Italiener ab Februar 1944 und 90 sowjetische Kriegsgefangene ab Februar 1942
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Platzarbeiten
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5533 Westrum FRI

Schule, Steingebäude
15–20 Gefangene, erst Belgier, später Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5388 Cleverns FRI

Oestringen, Steingebäude
30 Serben im August 1944
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5483 Altjührden Varel FRI

Schweinestall der Molkerei, Steingebäude
Zuerst Polen, dann 30–40 Serben sowie
Franzosen
Nicht bewacht
Landwirtschaft und Gewerbe
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5607 Sillenstede FRI

Kniphausen
Etwa 45 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679; Wachleute waren der ehemalige Feldwebel Meyer aus Jever/Schlachte sowie Erich Lührs und Adolf Eggers aus Sillenstede.
Landwirtschaft
1940 bis 1945
In Sillenstede wurde der 18-jährige polnische Zwangsarbeiter Leszek Adamiak nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Landwirt, bei dem er beschäftigt war, von der Gestapo auf einem Nachbarhof am 27.2.1944 in der Mittagszeit hingerichtet. Die Leiche wurde in Bremen eingeäschert und dort in einer Urne (Bez.: »Asche 40209«) bestattet. Sie liegt nach einer Umbettung auf dem Friedhof Bremen-Osterholz im sogenannten »KZ-Hügel«, Feld K.

Kriegsgefangenenlager 5383 Varel Streek FRI

Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5383
24–40 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5412 Varel Borgstede FRI

Stillgelegte Ziegelei Schwarting, Steinbau
Zuerst Polen, dann 30 Serben und Kroaten
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1942 bis 1945