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Kriegsgefangenenlager 5607 Sillenstede

Kniphausen Etwa 45 Franzosen Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679; Wachleute waren der ehemalige Feldwebel Meyer aus Jever/Schlachte sowie Erich Lührs und Adolf Eggers aus Sillenstede. Landwirtschaft 1940 bis 1945 In Sillenstede wurde der 18-jährige polnische Zwangsarbeiter Leszek Adamiak nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Landwirt, bei dem er beschäftigt war, von der Gestapo auf einem Nachbarhof am 27.2.1944 in der Mittagszeit hingerichtet. Die Leiche wurde in Bremen eingeäschert und dort in einer Urne (Bez.: »Asche 40209«) bestattet. Sie liegt nach einer Umbettung auf dem Friedhof Bremen-Osterholz im sogenannten »KZ-Hügel«, Feld K.

Kriegsgefangenenlager 5607 Sillenstede

Kniphausen Etwa 45 Franzosen Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679; Wachleute waren der ehemalige Feldwebel Meyer aus Jever/Schlachte sowie Erich Lührs und Adolf Eggers aus Sillenstede. Landwirtschaft 1940 bis 1945 In Sillenstede wurde der 18-jährige polnische Zwangsarbeiter Leszek Adamiak nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Landwirt, bei dem er beschäftigt war, von der Gestapo auf einem Nachbarhof am 27.2.1944 in der Mittagszeit hingerichtet. Die Leiche wurde in Bremen eingeäschert und dort in einer Urne (Bez.: »Asche 40209«) bestattet. Sie liegt nach einer Umbettung auf dem Friedhof Bremen-Osterholz im sogenannten »KZ-Hügel«, Feld K.

Sillenstede AK 5607

Der Ort Sillenstede liegt östlich von Jever in der Region Kniphausen. Das dortige Arbeitskommando wurde 1940 für 30 bis 45 französische Kriegsgefangene eingerichtet. Im August 1943 lag die Belegung bei 22 Franzosen. Ihr Vertrauensmann war Robert Huguet, Erkennungsnummer 4600. Alle Gefangenen waren in der Landwirtschaft eingesetzt.

Die 6. Kompanie des Landesschützenbateillons stellte für die Bewachung drei Landesschützen ab: den ehemaligen Feldwebel Meyer aus Jever sowie Erich Lührs und Adolf Eggers, beide aus Sillenstede.

Zum Kriegsende wurde das Kommando aufgelöst.

(verfasst von Alwin de Buhr und Hans-Jürgen Sonnenberg)