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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager Westermarsch II Itzendorf NOR

Kriegsgefangenenlager 5626 Westercharlottenpolder NOR

28 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679
Landwirtschaft 1940–1943

Kriegsgefangenenlager AK Altharlingersiel WTM

Kriegsgefangenenlager AK Nr. unbekannt
15 Franzosen
28.7.– 1.11.1940
Anschließend wurden die Kriegsgefangenen
nach Carolinensiel in das AK 5256 verlegt.

Kriegsgefangenenlager Ardorf Alte Schule Ak 1195 A WTM

Steinbau
30–40 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 6191 Ardorf-Heglitz WTM


Etwa 25 sowjetische Kriegsgefangene;
zwischen Februar 1943 und April 1944 waren es 15
Bewacht durch Wehrmachtsangehörige
Fliegerhorst Wittmundhafen und in einer Ziegelei
1941/1942 bis 1945
Am 1.1.1944 wurden zwei aus dem AK entflohene sowjetische Kriegsgefangenen von der Grenzaufsichtsstelle Neuharlingersiel gefasst und der Gestapo
übergeben.
Am 18.4.1944 wurden 18 sowjetische Kriegsgefangene des AK nach Tannenhausen zum AK 5885 verlegt.
Beim Flugplatz Wittmundhafen bestand noch ein zweites sowjetisches
Kriegsgefangenenlager, das AK 6224, außerdem ein Arbeitslager mit Italienern und
Niederländern.

Kriegsgefangenenlager 1174 G Arle NOR

Kriegsgefangenenlager
Schule, Klassenraum, Steingebäude, später nach Umzug der Polen zu ihren Arbeitgebern wurden die Franzosen in die Baracke am Mensteder Weg umquartiert
30 – 35 Franzosen, noch etwas später 07.1941 auch 2 Serben
Bewacht vom Landesschützen-Bataillon 679 (Wachmann Puls aus Hamburg, später Christian de Groot)
Landwirtschaft
Ende 1939 – 1945
Auf dem Friedhof in Arle wurde ein französischer Kriegsgefangener aus Westerende bestattet. Zwei aus dem Lager Arle entflohene Kriegsgefangene wurden in der Nähe von Wittmund aufgegriffen und der Gestapo überstellt.

Kriegsgefangenenlager 1065 Bagband AUR

Barackenlager
Etwa 25 französische, später sowjetische
Kriegsgefangene. Franzosen: August 1940
bis Juli 1942, danach sowjetische
Staatsangehörige bis Mai 1945
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft und beim Böttcher

Kriegsgefangenenlager 1017 C Bensersiel I WTM

Wohngebäude beim Ortsbauernführer
38 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1160 Bensersiel II WTM

Baracke
Zwischen 35–70 Kriegsgefangene, ab Juni
1941 nur Franzosen, ab Oktober 1941 bis
September 1943 dann 50–70 sowjetische
Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679 (nur nachts)
Landwirtschaft
1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5885 Tannenhausen AUR

Etwa 200 sowjetische Kriegsgefangene, die wegen ihrer hohen Sterblichkeitsrate 1942/1943 durch neue Gefangene aus dem Stammlager ersetzt wurden
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Be- und Entladearbeiten beim Marinearsenal und bei Bahntransporten
Die etwa 230 verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen wurden auf einem eigens eingerichteten Friedhof in der Nähe des Lagers auf einem ehemaligen Exerzierplatz bestattet. 1952 wurden dorthin noch 10 sowjetische Kriegsgefangene, die im Wiesmoorer AK 5925 verstorben waren, umgebettet.