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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager 5621 Grimersum NOR

Kriegsgefangenenlager AK 5621
20 Franzosen im August 1943
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Auf dem Friedhof in Grimersum in der Nähe des Glockenturms ist ein französischer Kriegsgefangener bestattet.

Kriegsgefangenenlager 1016 Greetsiel NOR

Barackenlager 3–4 km nordwestlich von Greetsiel
21 französische Kriegsgefangene im August 1943
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5493 Freepsum NOR

Abseits vom Ort, Sielmönker Kreisstraße/Ecke Alter Klosterweg, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5493, später auch Arbeitslager
20 Kriegsgefangene: zunächst ausschließlich Franzosen, dann ausschließlich Serben
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945
Zeitweilig diente das Lager auch zur Unterbringung von »Ostarbeitern«.
Auf dem Friedhof in Freepsum wurde ein am 8.4.1944 verstorbener Säugling bestattet. Es handelte sich um das polnische Mädchen Lewiska Ksenia.

Kriegsgefangenenlager 618 Engerhafe Uiterdiek AUR

Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 618
Etwa 25 Franzosen
Bewacht von 1 Soldaten
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5058 Engerhafe AUR

Kriegsgefangenenlager AK 5058
Etwa 40 Franzosen, auch einige Serben Bewacht vom Landesschützen-Bataillon 679 Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5401 Lübbertsfehn Bauer Alberts AUR

Hausnr. 49, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5401 Etwa 15 Serben Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Landwirtschaft 1941 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1016 Hilgenriedersiel NOR

Wohnbaracke in Deichnähe Kriegsgefangenenlager AK Leer 10 25–30 Franzosen, ab Juli 1942 auch sowjetische Kriegsgefangene Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5611 Hamswehrum NOR

Landwirt Meyer, Baracken Kriegsgefangenenlager AK 5611
20 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1158 Hage Flugplatz NOR

Im Dreieck zwischen Hagerwilde, Lütetsburg und Burg Berum, Barackenkomplex nahe Flugplatz Hage, heute Lagerweg Kriegsgefangenenlager AK 1158
Etwa 240 Gefangene, darunter Franzosen und Belgier
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Flugplatzbaumaßnahmen
Nach Angaben des Auricher Regierungspräsidenten vom 5.4.1944 stand in Hage ein Entbindungsheim für schwangere Zwangsarbeiterinnen zur Verfügung.
Aus den Dokumenten des Krankenhauses Helenenstift in Hage geht hervor, dass viele Zwangsarbeiterinnen dort entbunden haben. In Hage sind mindesten 14 Fälle von Kindern beurkundet, die während oder kurz nach der Geburt dort verstorben sind. Etliche weitere Kinder, die in Hage im Helenenstift entbunden wurden, sind in den Heimatorten der Mütter verstorben und dann dort bestattet worden. Auf dem Friedhof in Hage sind weitere 12 Kriegsgräber mit Verstorbenen im Erwachsenenalter, vornehmlich aus Polen und der Sowjetunion, belegt worden.

Kriegsgefangenenlager 1016 B Hagermarsch NOR

Wohnbaracke bei Bauer Steffen Kriegsgefangenenlager AK 1016 B
25–30 Kriegsgefangene, im Oktober 1941 waren es 20 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945