Im Dreieck zwischen Hagerwilde, Lütetsburg und Burg Berum, Barackenkomplex nahe Flugplatz Hage, heute Lagerweg Kriegsgefangenenlager AK 1158
Etwa 240 Gefangene, darunter Franzosen und Belgier
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Flugplatzbaumaßnahmen
Nach Angaben des Auricher Regierungspräsidenten vom 5.4.1944 stand in Hage ein Entbindungsheim für schwangere Zwangsarbeiterinnen zur Verfügung.
Aus den Dokumenten des Krankenhauses Helenenstift in Hage geht hervor, dass viele Zwangsarbeiterinnen dort entbunden haben. In Hage sind mindesten 14 Fälle von Kindern beurkundet, die während oder kurz nach der Geburt dort verstorben sind. Etliche weitere Kinder, die in Hage im Helenenstift entbunden wurden, sind in den Heimatorten der Mütter verstorben und dann dort bestattet worden. Auf dem Friedhof in Hage sind weitere 12 Kriegsgräber mit Verstorbenen im Erwachsenenalter, vornehmlich aus Polen und der Sowjetunion, belegt worden.