In einem Wohngebäude in Engerhafe-Uiterdyk wurde 1940 eine Unterkunft für Kriegsgefangene eingerichtet und mit 25 Franzosen belegt. Die Gefangenen wurden in den bäuerlichen Betrieben in der Umgebung zur Arbeit eingesetzt. Um 6 Uhr war wecken und nach dem Frühstück 10 Stunden Arbeit bei den Bauern. Ein Landesschütze des Landesschützenbataillons 679 hat die Gefangenen bewacht. Einen Appell gab es nicht.
Das Lager wurde bei Kriegsende 1945 aufgelöst.1
(verfasst von Alwin de Buhr und Hans-Jürgen Sonnenberg)
1 StAA, Rep. 230, Nr. 90
