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Lager Lagertyp Landkreis Beschreibung
Kriegsgefangenenlager 1072 Horsten WTM

Kriegsgefangenenlager AK 1072 Französische Kriegsgefangene, von August 1943 bis Juli 1944 waren es 35 Franzosen Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1185 Langeoog „Russenlager“ WTM

Nordöstlicher Teil der Gemeinde an der Kreuzung Gartenstraße/Fritz-Reuter-Straße,
3 Holzbaracken,
Insgesamt 450 sowjetische Kriegsgefangene, im Januar 1942 waren es 250 Gefangene und im April 1942 waren es 174 Gefangene.
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Bunkerbau, Flugplatz und Dünenbefestigung
1941 bis 1945
Die ersten Toten wurden auf dem für Heimatlose vorgesehenen Friedhofsteil der Gemeinde beigesetzt. Später wurde ein Dünental in der Nähe als Friedhof für die Kriegsgefangenen bereitgestellt. Zwischen dem 11.9.1941 und dem 30.3.1942 wurden 113 verstorbene sowjetischen Kriegsgefangenen dort »ohne Zuschauer, möglichst bei Dunkelheit« begraben. Sie starben an Unterernährung, Körperschwäche und aufgetretenen Seuchenerkrankungen. Das Friedhofsamt erklärte nach Kriegsende, dass dort mit den 24 Strandleichen und den Kriegsgefangenen insgesamt 137 tote Ausländer bestattet worden seien. Wie viele wirklich verstorben sind, ist nicht bekannt, da nicht alle registriert wurden. Am 13.3.1945 kamen 300 ältere baltische Flüchtlinge aus einem Altersheim in Schwetz nach Langeoog. 56 von ihnen starben bis Ende Mai 1945 an Unterernährung, Erschöpfung und Entkräftung.

Kriegsgefangenenlager 1133 Funnix WTM

Pastorei im Dorf, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 1133 Etwa 26 Franzosen im August 1943 Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1080 Funnix Enno-Ludwigsgroden WTM

Kriegsgefangenenlager AK 1080 28 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1071 Gödens FRI

Beim Friesenhof, Baracke und Steinbau Kriegsgefangenenlager AK 1071
Etwa 30 Kriegsgefangene, zuerst 19 Franzosen im September 1942, dann auch sowjetische Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 1073 Hesel Wittmund WTM

2 Zimmer im Hinterbau der Gaststätte Hermann Fehn, Steinbau Kriegsgefangenenlager AK 1073
Etwa 30 Kriegsgefangene
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
8–10 der Kriegsgefangenen wurden auch in Reepsholt und Hoheesche eingesetzt. 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5321 Esens, Bensersieler Straße, Sterbur WTM

Kriegsgefangenenlager AK 5321
Etwa 40 Kriegsgefangene, zunächst 30 Serben (Juli 1941), Franzosen und Polen; zwischen August 1942 bis März 1944 ausschließlich 37 Polen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Gewerbebetriebe und Landwirtschaft 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5309 Etzel Gastwirtschaft WTM

Tanzsaal der Gastwirtschaft von Emil Wilken, Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK 5309
Etwa 30 Kriegsgefangene, zunächst Franzosen, ab Dezember 1942 auch 22 Serben
Bewacht durch Landesschützen-
Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager 5601 Friedeburg Mühle WTM

Holzbaracke in der Nähe eines Mühlenbetriebs Kriegsgefangenenlager AK 5601 20–25 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft und Mühlenbetrieb 1940 bis 1945

Kriegsgefangenenlager Fulkum WTM

Steingebäude
Kriegsgefangenenlager AK Nr. unbekannt Etwa 25 Gefangene, zunächst Polen, dann 20 Franzosen; zwischen August 1943 und Dezember 1944 23 Franzosen
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Landwirtschaft
1940 bis 1945