Nordöstlicher Teil der Gemeinde an der Kreuzung Gartenstraße/Fritz-Reuter-Straße,
3 Holzbaracken,
Insgesamt 450 sowjetische Kriegsgefangene, im Januar 1942 waren es 250 Gefangene und im April 1942 waren es 174 Gefangene.
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Bunkerbau, Flugplatz und Dünenbefestigung
1941 bis 1945
Die ersten Toten wurden auf dem für Heimatlose vorgesehenen Friedhofsteil der Gemeinde beigesetzt. Später wurde ein Dünental in der Nähe als Friedhof für die Kriegsgefangenen bereitgestellt. Zwischen dem 11.9.1941 und dem 30.3.1942 wurden 113 verstorbene sowjetischen Kriegsgefangenen dort »ohne Zuschauer, möglichst bei Dunkelheit« begraben. Sie starben an Unterernährung, Körperschwäche und aufgetretenen Seuchenerkrankungen. Das Friedhofsamt erklärte nach Kriegsende, dass dort mit den 24 Strandleichen und den Kriegsgefangenen insgesamt 137 tote Ausländer bestattet worden seien. Wie viele wirklich verstorben sind, ist nicht bekannt, da nicht alle registriert wurden. Am 13.3.1945 kamen 300 ältere baltische Flüchtlinge aus einem Altersheim in Schwetz nach Langeoog. 56 von ihnen starben bis Ende Mai 1945 an Unterernährung, Erschöpfung und Entkräftung.