Seedeich, 4 Baracken
Kriegsgefangenenlager AK 5880
400 Kriegsgefangene, erst französische, dann sowjetische Staatsangehörige
Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679
Verschiedene Einsatzbereiche
1940 bis 1945
Die Gräberliste vom evangelischen Friedhof in Sande umfasst 107 Gräber von ausländischen »Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft«: aus der Sowjetunion 39 Männer, 1 Frau und 5 Kinder (2 männlich, 3 weiblich) / aus Polen 20 Männer, 3 Frauen und 8 Kinder (4 männlich, 4 weiblich) / aus Belgien: 3 Männer und 1 Frau / aus den Niederlanden 2 Männer / aus der Slowakei 2 Männer / aus Frankreich und Tschechien je 1 Mann. Aus dieser Liste wurden 14 Niederländer gestrichen, die am 27.3.1953auf das niederländische Ehrenfeld nach Bremen-Osterholz umgebettet wurden. Es sind weiter 19 Personen hinzugekommen, die bis dato noch nicht in der Liste verzeichnet waren: Dazu gehören 2 Kinder, Franz Bialacka und Jolande Kamellor, von polnischen und italienischen Zwangsarbeitern, verstorben in den Jahren 1944 und 1945, sowie 4 Erwachsene und 13 Kinder aus Polen und der Sowjetunion, die 1947 und 1948