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Kriegsgefangenenlager 5389 Loppersum Pfarrhaus

Anbau, Gemeindesaal, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5389 Etwa 30 Serben und Franzosen Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft, Gewerbebetriebe Bis 1943 serbische und von 1943 bis 1945 französische Kriegsgefangene

Kriegsgefangenenlager 5389 Loppersum Pfarrhaus

Anbau, Gemeindesaal, Steingebäude Kriegsgefangenenlager AK 5389 Etwa 30 Serben und Franzosen Bewacht durch Landesschützen- Bataillon 679 Landwirtschaft, Gewerbebetriebe Bis 1943 serbische und von 1943 bis 1945 französische Kriegsgefangene

Im 2. Weltkrieg wurden in Loppersum die Kriegsgefangen im Gemeindesaal der Kirchengemeinde untergebracht. Es waren anfangs ca. 24 serbische Kriegsgefangene, die von Soldaten der Landesschützen-Kompagnie 679 (Ihrhove) in dem von Stacheldraht eingezäunten Anbau des Pfarrhauses bewacht wurden. Die Kriegsgefangenen mussten in Gewerbetrieben (beim Fuhrmann und Schmied) und bei Landwirten in Loppersum, Suurhusen und Canhusen arbeiten. Morgens wurden sie von den Wachleuten zur Arbeitsstelle gebracht und abends wieder zurück zum Lager bei der Kirche.

Ab August 1943 wurden dann in dem Lager die Serben gegen französische Kriegsgefangene ausgetauscht. Insgesamt waren es danach ca. 30 Gefangene, wobei sich ab 1944 auch 2 Belgier darunter befanden.

Nach Aussagen des Bürgermeisters Hillrichs in einem Schreiben an den Landkreis Norden vom 11.04.1949 geht hervor, dass die Gefangenen dort gut behandelt wurden. (1)

Anmerkung:

1. Dokument der Arolsen Archives 001 DocID 82420036

Bild der Kiche in Loppersum abgerufen am 26.04.2026

Link: https://hinte.de/leben-kultur-bildung/allgemeines/geschichte/