Tel.: 04942 – 576 19 00
Mail: info@kzgedenken.de

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 14-17 Uhr

Impressum
Datenschutz

Kriegsgefangenenlager 1195 Thunum

Steinbau auf Bauernhof, zwei Gebäude Kriegsgefangenenlager AK 1195 Etwa 50 Kriegsgefangene, zunächst Polen, dann Franzosen Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Landwirtschaft 1939 bis 1945 Wladimir Sosluk, ein sowjetischer Kriegsgefangener, wurde von dem Landwirt, bei dem er in Fiekensholt arbeitete, mit einer Forke beworfen, weil er angeblich nicht schnell genug arbeitete. Sosluk warf die Forke zurück. Er wurde von seinem Arbeitgeber angezeigt. Ein Standgericht unter Leitung von Kapitän Grundtner verurteilte ihn zum Tode durch Erschießen. Wladimir Sosluk wurde am 26.4.1945 um 10:30 in einem kleinen Wald bei Thunum erschossen. Zuvor musste er dort sein eigenes Grab ausheben. Als kanadische Truppen ins Esens einrückten und von der Hinrichtung erfuhren, sollten zur Vergeltung 100 Thunumer zwischen 18 und 60 Jahren erschossen werden. Dazu kam es aber nicht. Das Grab musste geöffnet werden und der Leichnam des Erschossenen auf dem Friedhof bestattet und das Grab für immer in einem ordentlichen Zustand gehalten werden.

Kriegsgefangenenlager 1195 Thunum

Steinbau auf Bauernhof, zwei Gebäude Kriegsgefangenenlager AK 1195 Etwa 50 Kriegsgefangene, zunächst Polen, dann Franzosen Bewacht durch Landesschützen-Bataillon 679 Landwirtschaft 1939 bis 1945 Wladimir Sosluk, ein sowjetischer Kriegsgefangener, wurde von dem Landwirt, bei dem er in Fiekensholt arbeitete, mit einer Forke beworfen, weil er angeblich nicht schnell genug arbeitete. Sosluk warf die Forke zurück. Er wurde von seinem Arbeitgeber angezeigt. Ein Standgericht unter Leitung von Kapitän Grundtner verurteilte ihn zum Tode durch Erschießen. Wladimir Sosluk wurde am 26.4.1945 um 10:30 in einem kleinen Wald bei Thunum erschossen. Zuvor musste er dort sein eigenes Grab ausheben. Als kanadische Truppen ins Esens einrückten und von der Hinrichtung erfuhren, sollten zur Vergeltung 100 Thunumer zwischen 18 und 60 Jahren erschossen werden. Dazu kam es aber nicht. Das Grab musste geöffnet werden und der Leichnam des Erschossenen auf dem Friedhof bestattet und das Grab für immer in einem ordentlichen Zustand gehalten werden.