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KZ Außenlager von Neuengamme Wilhelmsghaven Banter Weg

Alter Banter Weg 3, 4 und 6, insgesamt 12 Baracken Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme Etwa 2.000 KZ-Häftlinge aus Polen, der Sowjetunion, Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Slowakei, Ungarn und aus dem Deutschen Reich Bewacht in den ersten 2 Monaten durch französische SS-Männer, danach von 200 Marineartilleristen. Werftarbeiten, Bombenräumarbeiten und Arbeiten in den Werkstätten des Lagers 17.9.1944–5.4.1945 Die Toten wurden auf einem Gräberfeld des Friedhofs Aldenburg in Wilhelmshaven bestattet. Bei der Räumung des Lagers am 3. April 1945 wurden zunächst 400 Kranke per Bahn nach Lüneburg abtransportiert. Dort starben mindestens 256 von ihnen bei einem alliierten Bombenangriff auf den Bahnhof. Die Überlebenden wurden weiter nach Bergen-Belsen transportiert. 80 Häftlinge blieben in Lüneburg verletzt zurück. Sie wurden am 11. April 1945 auf Befehl des dänischen SS-Transportführers Jepsen von den Wachleuten erschossen und im Wald verscharrt. Ein Mahnmal im Lüneburger Tiergarten erinnert heute an dieses Verbrechen. Mindestens 234 KZ-Häftlinge starben.

KZ Außenlager von Neuengamme Wilhelmsghaven Banter Weg

Alter Banter Weg 3, 4 und 6, insgesamt 12 Baracken Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme Etwa 2.000 KZ-Häftlinge aus Polen, der Sowjetunion, Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Slowakei, Ungarn und aus dem Deutschen Reich Bewacht in den ersten 2 Monaten durch französische SS-Männer, danach von 200 Marineartilleristen. Werftarbeiten, Bombenräumarbeiten und Arbeiten in den Werkstätten des Lagers 17.9.1944–5.4.1945 Die Toten wurden auf einem Gräberfeld des Friedhofs Aldenburg in Wilhelmshaven bestattet. Bei der Räumung des Lagers am 3. April 1945 wurden zunächst 400 Kranke per Bahn nach Lüneburg abtransportiert. Dort starben mindestens 256 von ihnen bei einem alliierten Bombenangriff auf den Bahnhof. Die Überlebenden wurden weiter nach Bergen-Belsen transportiert. 80 Häftlinge blieben in Lüneburg verletzt zurück. Sie wurden am 11. April 1945 auf Befehl des dänischen SS-Transportführers Jepsen von den Wachleuten erschossen und im Wald verscharrt. Ein Mahnmal im Lüneburger Tiergarten erinnert heute an dieses Verbrechen. Mindestens 234 KZ-Häftlinge starben.

Mindestens 234 KZ-Häftlinge starben. Die Toten wurden auf einem Gräberfeld des Friedhofs Aldenburg in Wilhelmshaven bestattet. Bei der Räumung des Lagers am 3. April 1945 wurden zunächst 400 Kranke per Bahn nach Lüneburg abtransportiert. Dort starben mindestens 256 von ihnen bei einem alliierten Bombenangriff auf den Bahnhof. Die Überlebenden wurden weiter nach Bergen-Belsen transportiert.
80 Häftlinge blieben in Lüneburg verletzt zurück. Sie wurden am 11. April 1945 auf Befehl des dänischen SS-Transportführers Jepsen von den Wachleuten erschossen und im Wald verscharrt. Ein Mahnmal im Lüneburger Tiergarten erinnert heute an dieses Verbrechen.